Richtig Fasten

Jeder versteht unter Fasten etwas anderes. Deshalb möchten wir zuerst erläutern, was unter Fasten zu verstehen ist.

Für die einen ist Fasten, wenn nur noch einmal täglich Essen eingenommen wird. Das macht absolut Sinn, weil nach 18 Stunden alle Zuckerspeicher im Körper leer sind. Diese Art zu Fasten ist besonders ideal, wenn viszerales Fette verloren werden möchten. Der Körper wird geradezu gezwungen Ketone aus Fett zu bilden. So schmilzt das Unterbauchfett am schnellsten. Dieses Fasten ist für Menschen geeignet, die vorher zu grosse Mengen gegessen haben. Weil der Magen nur noch einmal pro Tag gedehnt wird, kann er sich in der Zwischenzeit bestens erholen.

Für andere ist Fasten, wenn die Kalorienanzahl auf ca. 500 Kalorien reduziert und praktisch nur noch Gemüse und Eier gegessen werden. Diese Art zu Fasten ist sehr gesund, wenn zuvor aus Gewohnheit zu viele einfache Kohlenhydrate gegessen werden. Dieser Umstieg von einfachen Kohlenhydraten (Getreide, Reis, Kartoffeln und Zucker) zu komplexen Kohlenhydrate (Gemüse praktisch ohne Fructose) bringt den Stoffwechsel wieder richtig in Schwung. Wenn diese Art zu Fasten richtig umgesetzt wird, sollte kein JoJo-Effekt erfolgen.

Die meisten verstehen jedoch unter Fasten eine komplette Kalorienreduktion (nur Tee oder Wasser) oder nur noch eine Einnahme von Säften. Diese bekanntest Art zu Fasten ist aus unserer Sicht jedoch die schlechteste. Beim Fasten hat der Körper immer Stress. Wenn der Stress jedoch anhält, schützt sich der Körper vor dem Verhungern und wehrt sich dagegen. Diese Stresssituation wird im Hirn gespeichert. Ebenso hat das Hirn den Zustand jeder Fettzelle gespeichert. Nach dem Fasten wird also das Hirn alles tun um wieder seine Fettreserven aufzufüllen. Beim Fasten werden jedoch auch Muskeln abgebaut. Nach dem Fasten möchte das Hirn die Muskeln wieder aufbauen. Wenn wir jedoch uns zu wenig bewegen oder zu wenig Proteine und Aminosäuren zu uns nehmen (Veganer, Vegetarier), dann kann dieser Wieder-Aufbau oft nicht richtig erfolgen. 3 Monate nach dem Fasten ist deshalb in praktisch den meisten Fällen das Muskelfett-Verhältnis schlechter als davor.

Was passiert beim Fasten im Körper genau?

Beim Fasten werden immer gespeicherte Gifte aus den Zellen frei. Da die Leber heute nebst den Giften besonders viel mit Stress und Elektrosmog, Strahlungen etc. aber insbesondere auch mit Ammoniak belastet ist, kann sie oft die Gifte nicht mehr optimal entsorgen. Die Leber ist verantwortlich, dass viele Gifte wasserlöslich gemacht werden, damit sie über die Nieren ausgeschieden werden können. Genau dieser Entgiftungsprozess ist extrem anfällig und bei immer mehr Menschen nicht mehr optimal. Besonders oft wird die Leber nebst Umweltgiften von körpereigenem Ammoniak belastet, welches vom Dickdarm stammt. Dort entsteht Ammoniak hauptsächlich deshalb, weil der Dickdarm zu basisch ist und die Essensreste statt verdaut zu werden, dort verfaulen und damit aus Stickstoff Ammoniak gebildet wird. Der basische Dickdarm entsteht meistens, weil der Magen zu wenig qualitativ gute Magensäure produziert. Wenn also Magen, Dickdarm und Leber vor dem Fasten nicht optimal gearbeitet haben, dann ist die Chance gross, dass während dem Fasten nicht richtig entgiftet wird. Das ist nicht nur ungesund, sondern gefährlich. Sehr oft landen die Gifte beim Fasten in den Organen. Besonders betroffen sind oft Schilddrüse, Bauchspeicheldrüse und Prostata. Die bekanntesten Fastenarten, mit einer kompletten Kalorienreduktion über mehrere Tage, sind wegen der JoJo-Gefahr, wegen dem Muskelschwund und besonders wegen der Gefahr einer schlechten Entgiftung nicht zu empfehlen.

Die Low-Carb-Ernährung

In der Muskelindustrie (Bodybuilding) wird Low-Carb-Ernährung propagiert. Je mehr die Kohlenhydrate reduziert werden, je mehr werden Ketonkörper aus Fett direkt verbrannt. Sehr strenge Low-Carb-Däten (auch in Reduktion von Proteinen) sind somit ketogene Diäten. Diese strengen Diäten erwähnen wir hier, obwohl es sich nicht um Fasten handelt, weil sie ähnlich wie beim Fasten wirken. In beiden Diäten werden hohe Anteile von Ketone verbrannt. Sowohl eine Low-Carb wie auch eine ketogene Diät gehört in die Hände von Fachleuten. Sie sind sehr einseitig und können falsch gemacht, gesundheitliche Schäden verursachen.

Der Verzicht auf Nahrung ist sehr gesund, solange er vernünftig umgesetzt wird. Deshalb sind aus unserer Sicht die beiden ersten Varianten die einzig richtigen. Der Stress, wenn der Körper nur noch einmal am Tag Nahrung erhält oder wenn er regelmässig sehr wenig Kalorien, aber viel Gemüse erhält, ist der Gesundheit sehr förderlich. Beim richtigen Fasten muss immer auch richtig entgiftet werden. Deshalb begleiten wir jedes Fasten immer mit unseren Stoffwechselprodukten FormClean forte oder bei Verstopfung FormClean lax. Es wird Zeit, dass das Wissen um eine gesunde Ernährung auch Einzug in die Fastenwelt erhält. Fasten sollte man immer in Begleitung machen. Auch unsere richtige Art zu Fasten sollte in diesen Fällen nicht gemacht werden: kleine Kinder, schwangere Frauen, Mütter welche stillen, Senioren mit Untergewicht, Untergewichtige Menschen und Spitzensportler. Fragen Sie uns, wir sind gerne für Sie da.