Verdauung und Schilddrüsenprobleme

Die Ursache der unterschwelligen Entzündungen im Verdauungstrakt stammen meistens von Stress. Konstanter Distress, also schwächender Stress, schlägt sich im gesamten Nervensystem nieder. Hier besonders im vegetativen Nervensystem, das alle Organe des Verdauungstrakts und die Schilddrüse steuern. Im Verdauungstrakt sind mehr Nerven, als im gesamten Hirn. Deshalb reagiert die Verdauung so empfindlich auf Stress. Wenn das Immunsystem durch Stress geschwächt wird, haben auch krankmachende Pilze, Viren, Bakterien und Parasiten die besseren Voraussetzungen um im Verdauungstrakt zu überleben. Dadurch wird das Mikrobiom (Gesamtheit aller positiven Darmbakterien) aus dem Gleichgewicht geworfen. Wenn diese ungebetenen «Gäste» die Überhand im Verdauungstrakt gewinnen, sind diverse Symptome in der Verdauung meistens deutlich spürbar. In vielen Fällen entzündet sich auch die Schilddrüse. Die Ursache kann entweder der Distress oder eine virale Attacke sein. In den meisten Fällen ist die Ursache Distress kombiniert mit einer Magenschwäche und Verdauungsproblemen. Weniger oft, aber dafür umso heftiger ist die Entzündung bei einer viralen Attacke der Schilddrüse zu suchen. In vielen Fällen ist der Grund, neben bekannten Grippe-Viren, auch der EBV-Virus mit dem Pfeifferschen Drüsenfieber. Wird das Pfeiffersche Drüsenfieber falsch behandelt (als normale Erkältung oder Angina mit Antibiotika), kann die Schilddrüse dadurch in Mitleidenschaft gezogen werden. Diese Entzündungsprozesse sind im Blut sehr gut mit dem CRP-Wert (C-reaktives Protein) messbar. Ist der CRP-Wert erhöht können nebst der Schilddrüse auch andere Organe entzündet sein. Bei jedem erhöhten CRP-Wert ist ein Arztbesuch unumgänglich. Erst wenn der Arzt Entwarnung gibt und er nebst der Gabe von entzündungshemmenden Medikamenten keine Therapie empfiehlt, können und sollten Sie selbst aktiv werden.

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