Zusammenhänge rund  um Schilddrüsenprobleme

Die Schilddrüse wird im Hirn durch die Hypophyse mit dem Hormon TSH gesteuert. Wenn die Schilddrüse nicht mehr richtig gesteuert wird, verschieben sich die TSH-Werte zum Teil sehr stark. Die Schilddrüse selbst produziert vorwiegend das Hormon T4 und in kleinen Mengen auch direkt das Hormon T3. Das T4 ist hauptsächlich eine Reserve welche später in T3 (aktivierend) oder in rT3 (drosselnd) umgewandelt wird. Fast alle Schilddrüsenprobleme haben einen direkten oder indirekten Zusammenhang mit Schlacken und Giften sowie Schwermetall. Für eine gut funktionierende Schilddrüse braucht es Jod und Selen. Wenn viele für den Körper giftige Schwermetalle die Schilddrüse blockieren, kann diese Selen und Jod nicht mehr aufnehmen. Deshalb müssen die belastenden Schwermetalle und andere chemische Gifte ausgeleitet werden. Die Schilddrüse ist zudem äussert empfindlich auf eine Übersäuerung und Verschlackung des Bindegewebes. Die Übersäuerung des Bindegewebes entsteht hauptsächlich durch:

  1. Zu viel andauernder negativer Stress (Distress). Dieser Stress schwächt das vegetative Nervensystem, welches deshalb alle Organe nicht mehr optimal steuern kann. Besonders die Schilddrüse, der Magen und die Verdauungsorgane reagieren empfindlich. So werden die Lymphe und das Bindegewebe allmählich übersäuert.
  2. Zu wenig qualitative Magensäure (PH-Wert zu wenig tief), dafür eine zu grosse Menge an zu schwacher Magensäure (PH-Wert zu hoch). Wenn die Menge und der PH-Wert der Magensäure zu hoch ist (also zu wenig sauer), bekommt als Ausgleich das Blut zu wenig Bicarbonat (also zu wenig Base). Wenn zu wenig Bicarbonat im Blut ist, übersäuert langfristig die Lymphe und das Bindegewebe. Menschen mit Magenbändern oder Magenbypass bekommen deshalb fast alle ein Schilddrüsenproblem.
  3. Zu viel saure Nahrung. Die wichtigste saure Nahrung, welche reduziert werden muss, sind die einfachen Kohlenhydrate. Sobald die Gesamtheit der Kohlenhydrate 40% der gesamten Kilokalorien nicht mehr übersteigt, wird der Körper nicht mehr übersäuert.
  4. Zu viele tierische Eiweisse (aber auch Fette) aus industrieller Produktion (Stressfleisch und -fisch, welche übersäuert sind) und zu wenig essentielle vegane Aminosäuren und Proteine. Industriell hergestelltes Fleisch sowie Fisch übersäuert nicht nur den Körper, sondern liefert zudem grosse Mengen an Stresshormonen. Die Schilddrüse ist beidem gegenüber sehr empfindlich.
  5. Zu wenig Bewegung. Die Bewegung zwingt uns zu einer tiefen Atmung. Nur wenn die Lunge gut entsäuert, also CO2 ausstösst, kann der Körper gut entsäuert werden. Wer täglich 10'000 Schritte geht, der entsäuert optimal. Je älter der Mensch wird, je mehr müsste er gehen (nicht je weniger). Ab Alter 50 sollten 12'000 Schritte und ab Alter 70 sogar 14'000 Schritte pro Tag gemacht werden. Das Gehen ist das billigste und beste Anti-Aging und hält den Stoffwechsel hoch.
  6. Zu wenig Entsäuerung hauptsächlich über die Niere, aber auch über die Haut und über den Darm. Hier muss mit Nahrungsergänzungsmitteln nachgeholfen werden.
  7. Bei Fettstoffwechselstörungen (Fettleber) oder Zuckerstoffwechselstörungen (Prädiabetes oder Diabetes) wird die Schilddrüse oft in Mitleidenschaft gezogen.

Der erste Schritt zu einer gesunden Schilddrüse heisst folglich Entgiftung, Entschlackung und Entsäuerung des gesamten Körpers.

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